|
Nina Hagen und die Gospelmusik: Personal Jesus |
|
|
Gebloggt von Arjan
|
|
Freitag, 6. August 2010 |
Heute ganz frisch veröffentlicht lese ich auf SOUND7.DE den Kommentar "Her own Personal Jesus" von Stefan Uhlig über die neue CD "Personal Jesus" von Nina Hagen. Ein Grund, mich mal etwas näher mit der Kombination "Nina Hagen" und "Gospel" zu befassen.
Nina Hagen erlebte ich vor wenigen Jahren erstmals bei einem Jazz-Festival in Wolfsburg, wo sie sich an der Jazzmusik versuchte. Dieser Auftritt mit der "Leipzig Big Band" ging aus meiner Sicht gründlich in die Hose und prägte mein erstes Bild von ihr. Völlig abwesend sang sie zwar stimmlich auf gutem Niveau aber eher gegen statt mit der Band, vergaß laufend Text-Passagen und platzte dauernd unpassend in die virtuosen Soli der Musiker. Dieses Verhalten gehört allerdings irgendwie auch zur Figur "Nina Hagen".
2009 gingen dann ihre Taufe sowie Aktivitäten in einem Gospelchor durch die Presse. Nina Hagen bekennt sich damit also offiziell zum christlichen Glauben und liegt mit ihrem aktuellen Buch "Bekenntnisse" in den Verkaufsrängen sogar weit vorne. Das schau ich mir also etwas genauer an und klicke auf den YouTube-Link "Bibel TV Reportage (35): Nina Hagen - Bekenntnisse". Herzlich, liebevoll und engagiert zeigt sich Nina Hagen in dieser Reportage von einer neuen Seite und bleibt dennoch wie sie ist. Jetzt möchte ich aber auch in die CD reinhören. Die Demotracks von Personal Jesus auf Amazon.de reichen für einen Vorgeschmack: Ein Mix aus Southern Gospel, Traditional Gospel, Spirituals und Coversongs von Elvis Presley und Depeche Mode. Eine Wertung überlasse ich ausnahmsweise euch Lesern. Ich hoffe, dass Nina Hagen ihre neuen Aktivitäten nicht nur als kurzen Abstecher betrachtet und auch in vielen Jahren noch der christlichen Musik treu bleibt - gerne natürlich auch in wechselnden Genres.
|
User Comments
Du bist nicht autorisiert Kommentare zu hinterlassen - Bitte einloggen.