Claudias Gospelkirchentag(e)buch - Folge 6: Es wird wieder gegospelt E-Mail
Gebloggt von Claudia   
Montag, 27. September 2010
Wieder kaum geschlafen, aber für den letzten Tag des GoKis müssen noch mal alle Kräfte mobilisiert werden! Beim Frühstück wieder die gleichen Gesichter wie am Vortag. Zusätzlich aber noch die Leute von der Band. Die müssen auch mal noch lobend erwähnt werden. Stundenlang haben sie in der Europahalle für uns gespielt, immer wieder von vorne und immer wieder mit vollem Einsatz. Ganz großes Kino. Mark Taylor saß an seinem Keyboard wie ein Fels in der Brandung, hat gespielt, gesungen und keine Miene verzogen. Aber er war mit ganzem Herzen dabei! Genau wie die anderen Männer auch. Von Joey, dem Drummer gab es sogar  einen Extra Applaus, als Nina Luna für uns gesungen hat.

Nach dem Frühstück stand Tasche packen und Auschecken auf dem Programm. Ich entschied mich, den Koffer im Hotel abzustellen. So konnte ich mich dort nachmittags kurz vor meiner Heimfahrt noch mal frisch machen. Zeit genug hatte ich dafür eingeplant. Wieder der Fußmarsch in Richtung Europahalle, wieder strahlender Sonnenschein. Heute morgen war die Halle leerer als am Vortag, aber die Stimmung schon gut. Ich hatte im Kopf, dass es um 9 Uhr los ging, war auch pünktlich da. Aber erst um 9.15 h eröffnete Martin Bartelworth den Tag. Kaum war Hans Christian aufgetaucht, wurde er von Autogrammjägern umlagert. Und die, die auf ihn warten mußten, organisierten sich schnell noch Autogramme von der Band. Diese gaben bereitwillig welche und ließen sich auch gerne fotografieren. Der Weg zum Ruhm… ich fand's lustig….

Kurzes Warmsingen, Hans Christian probte dann alle Lieder schon mit den Solisten. Es war schön zu spüren, dass die Solisten vom Opstand Gospel Choir gerne für uns und mit uns sangen. Wieder war Helmut Jost als zweiter dran, er ist ja alles in einem Alleinunterhalter, Chorleiter, Solist, Musiker, Tänzer- ein Siegerländer Multitalent. Da soll mal einer sagen, wir Siegerländer seien ein stures Volk. Also bitte! Dieter Falk nahm sich 15 min Zeit, um mit uns das „Liebe ist das Gebot“ durch zu singen, aber ohne die einzelnen Stimmen wirklich einzuüben. Er ging scheinbar davon aus, dass wir alle schon in der Westfalenhalle mitgesungen hatten. Auch seine ganzen Fachbegriffe konnte ich nicht deuten, hätte ich besser mal die Popstars-Staffeln geguckt… Somit war diese Sing-Einheit eher frustrierend für eine Hobbysängerin wie mich. Auch Myron Butler zog sein Programm hastig durch. Er tat mir ein wenig leid, weil wir nicht die Fortschritte machten, die er sich erhofft hatte. Er ist sicher auch ein guter Coach, aber es fehlte einfach die Zeit und vielleicht waren die Songs auch zu schwierig. Beim nächsten Mal wird alles besser. Wobei ich nun schon mehrfach die Erfahrung gemacht habe, dass die Coaches aus USA sehr viel mehr erwarten, dabei der Spaßfaktor aber sehr gering ist. Da verliere ich schneller die Lust am Üben.

12 Uhr ging es dann nach draußen. Es gab Essen (die Essensmarken wurden schon den ganzen Vormittag über verkauft). Man konnte an vielen Ecken sein Geld ausgeben, was auch sicherlich getan wurde.

Es gab noch ein Außen-Bühnenprogramm mit den Oslo Soul Teens und diversen Solisten dabei. Mal war es Myron Butler, mal Joakim Arenius. Am besten Clips dazu bei Youtube anschauen. Die Podiumsdiskussion habe ich mir nicht angehört (zu viel Input…).
 
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