Claudias Gospelkirchentag(e)buch - Folge 7: Abschlußgottesdienst E-Mail
Gebloggt von Claudia   
Dienstag, 28. September 2010
13.45 h Halle, es wurde der Song „Open your heart to the land“ angestimmt und geübt. Den Text wollte ich nicht so richtig verstehen? Warum muß ich mich für das Land öffnen? Gut, ich schob es darauf, dass ich nicht mehr aufnahmefähig bin und die Banane, Fanta und die Kekse zum Mittagessen vielleicht zuviel Zuckerzufuhr waren.

Den Gottesdienst habe ich kaum noch in Erinnerung. Ich muß ihn mir wohl mal noch auf DVD anschauen. Was hängen geblieben ist: Früher sangen wir Gospel, damit wir uns selbst besser fühlten (was ja auch so ist), ab jetzt singen wir Gospel, um die Welt besser zu machen. Basta! Die Spendenbegeisterung für die Brunnen in Burkina Faso war überwältigend. Und als dann „Let us stand“ angestimmt wurde, das war unglaublich. Ich hatte zwar nicht das Bedürfnis, jemandem meine Hand zu reichen (ich saß zum Glück am Gang), aber ich konnte kaum noch singen, so überwältigend war das. Leider leerte sich der Saal immer mehr zum Ende hin. Ist ja klar, wenn die Busse für 16 h zur Rückfahrt bestellt werden, ist es schwierig, wenn der Gottesdienst länger dauert. Da war es schon gut, dass nicht noch ein Abendmahl dabei war, wie es in den letzten Jahren üblich war. Aber irgendwie fand ich es nicht so feierlich. So bekamen wir dann noch mit auf den Weg, dass die 10 Gebote wieder aufgeführt werden sollen, kostenlose Werbung für Dieter Falk wurde gemacht. Und dass der Goki 2012 in Dortmund stattfinden wird, war dann auch noch eine wichtige Info. Ob dann das Pogo in Witten ausfallen wird, war mein erster Gedanke, da der Goki nun von September auf Juni verlegt ist. Das wäre dann sehr knapp am Pogo dran. Wir werden sehen. Die vielen Sonnenblumen wurden noch verteilt (hätte man das Geld dafür nicht auch sparen und spenden können?) und alle stürmten aus der Halle.

Kurz gefaßter Schluß: Zurück zum Hotel. Dort mußte ich tatsächlich anstehen, weil sowohl Rejoice als auch Voices of Joy ihre Koffer abholten. Als ich nur so meinte, dass ich zum Zug muss, haben mich alle sofort vor gelassen (wollte ich gar nicht) und war schnell durch. Den Zug habe ich dann auch erwischt und bin wohlbehalten in Siegen um 21.10 h angekommen. Was für ein Wochenende. Ich muß es immer noch sacken lassen. Aber in Dortmund im Juni 2012 bin ich gewiß wieder dabei!

Claudia Linde (aus Siegen)

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