Ganz ehrlich, geschminkt haben sich die Chöre selbst, ich möchte mal die Maskenbildner sehen, die 480 Leute zuschminken. Ich weiß auch, wie Carmen Nebel in der Sendung rüber kam - wir haben sie aber acuh vorher schon 2 Tage lang erlebt, und ich finde sie seit der Sendung echt sympathisch.
Die Sendung war ein Probelauf, ichglaube, fürs nächste Mal lernen die ne Menge dazu. Was ich als Macher inhaltlich gezielter Musik (sprich: Songs, deren Texte was zu sagen haben) halt bemerkenswert finde, ist bei allen (durchaus berechtigten) Kritikpunkten einfach die Tatsache, dass es nicht zuletzt durch die Berichterstattung hier auf gospelblog.de ganz wenig Konkurrenzgerangel gab, sondern freundschaftliche Begegnungen zwischen total unterschiedlichen Chören. Vom Hausfrauenchor bishin zu den Profis und uns 'schrägen Vögeln' war ja nun der Mix wirklich riesig - und es hat keinen interessiert. Es ist echt schade, dass den Zuschauern die Begegnungen im Hotel und vor der Sendung entgangen ist. Während der Wartezeit vorm Studio haben wir mit den Thüringern und Tostedtern gemeinsam unser Gebet gesprochen und promt gesellten sich die Berliner und einige Münchner zu uns. Das war echt ein Erlebnis, zumal wir dann noch anfingen, einfach gemeinsam zu singen - jeder, wie er (den Song) konnte. Das war gänsehautreif. Da geriet die eigentliche Show eher zur Nebensache. Gerade das hat das ausgemacht. Es waren echt drei supertolle Tage - deshalb.