Konzertkritik über "The Very Best Of Black Gospel" E-Mail
Gebloggt von Arjan   
Mittwoch, 28. Januar 2009
Als Musiker und Gospelchorleiter kenne ich leidlich den Schreibstil unzähliger Journalisten städtischer Zeitungen. Schnell erstellen sie eine Nachberichterstattung, damit Besucher dieser Veranstaltung später nochmal alles nachempfinden können - sollten sie unaufmerksam gewesen sein. Häufig wird daraus gut gemeinte Lobhudelei und beinhaltet quasi kein ernstzunehmendes Feedback. Sich mit so einer Kritik zu schmücken liegt nahe. Eine echte Ehre dagegen ist es, wenn ein kompetenter Mitarbeiter einer Zeitung von Anfang bis Ende im Konzert aufmerksam zuhört, hinterher vielleicht noch gute Fragen stellt und sich ehrlich, kritisch und gekonnt in einem Artikel ausdrückt. Für nahezu alle Konzertkritiken welche ich über Gospelshows las ... trifft dieses leider nicht zu! Ist dieses den Schreiberlingen zu verübeln, wo sie täglich über verschiedenste Themen schreiben müssen und Gospel nur aus wenigen Gospelshows und dessen Programmbegleiter kennen?

Für Gospelszene.de hat sich nun Gospelexperte Bernd Grimmel zusammen mit Dirk Richter die deutsche Gospel-Produktion "The Very Best Of Black Gospel" angeschaut. Gemeinsam haben sie einen eindrucksvollen Artikel geschrieben. Von mir eine absolut Lese-Empfehlung. -> Artikel über "The Very Best Of Black Gospel" in Fürth auf Gospelszene.de
Für einen Vergleich schrieben die Fürther Nachrichten über gleiches Konzert: Klangteppich für Mr. President

Natürlich habe ich auch einen Videoclip gefunden. Dieser demonstriert beispielhaft das Wechselspiel zwischen Gospelsänger und Publikum: "The Very Best Of Black Gospel" auf YouTube. Freunde macht auch der weihnachtliche TV-Auftritt mit Roger Whittaker.

Euer Arjan
 
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User Comments

Ich habe mir erspart, beide Videos zuende zu sehen. „Oh Happy Day“ illustriert eindrucksvoll unseren Konzertbericht und das Auftreten der Gruppe: Die einstudierte Choreographie, die simultanen Armbewegungen, die Stimmungsverbreitung der Gruppe, ihr Gesang und die Reaktionen des Publikums. So ähnlich haben wir auch das Fürther Konzert erlebt. - Für mich ergab sich eine interessante Diskrepanz zu den im Interview erwähnten gospel-musikalischen Einflüssen des Leiters Gregory Kelly. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, wird die neue Tournee im Herbst und Winter mit ähnlichem Repertoire bestritten werden, wie die derzeitige. Nun ja, das Publikum war zahlreich, die Leute hatten ihren Spass und die Auftritte dürften finanziell ein voller Erfolg sein: Gospelmusik, wie die Besucher sie sich wünschen und vorstellen. Und die Interpreten orientieren sich an diesen Vorstellungen. Bernd

Veröffentlicht von Bernd, Seine Homepage here An 01/30/2009 bei 18:43

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