Passte Gott in den Rahmen? E-Mail
Gebloggt von Arjan   
Samstag, 23. Dezember 2006
Ungerechtigkeit ist möglich, wo sich Menschen in einen Wettbewerb begeben welcher eine subjektive bewertet erfordert. Dort kann schnell der Eindruck von Ungerechtigkeit aufkommen. So auch beim "Eurovision Song Contest" wo sich Länder verbünden oder zuletzt beim "Gospel Award" wo die lokalen Besucher ihre lokale Gruppe bevorzugen. Bereits im vergangenen Jahr erreichten Berliner Formationen das Finale in Berlin. In München nun die "Grünwalder Gospel Jugend" aus ... München. Hätte es eine öffentliche SMS-Nummern-Liste gegeben, damit wie im Vorjahr bundesweit ohne Höreindruck mit vier Handys pro Person mehrfach gewählt werden kann, wäre das Ergebnis vielleicht ausgeglichener ;-)

Gehört habe ich die sicherlich großartigen Kandidaten nicht und möchte sie auch nicht beurteilen (müssen). Wenn es nach mir ginge, würde es eine Jury bestehend aus einer einzigen Person geben. Eine Person in dessen Augen alle Menschen gleich sind und die bei einem Festival alle Teilnehmer gewinnen lässt. Ich bin gespannt, ob Gott im kommenden Jahr ein Mitspracherecht hat oder sich seine Rolle ein Schauspieler anmaßt.

Seine Meinung sagt auch Linus Kraus vom "New Spirit Gospel Choir" im Artikel "Lokalpatriotismus sorgt für Teilnehmerkritik" auf Jesus.de und meint über den Moderator: "Es hat den Eindruck hinterlassen, als ob es ihm peinlich war, wenn zuviel von Gott, Anbetung und Glauben gesprochen wurde".

Weblinks:
www.Jesus.de
www.gospelaward2006.de
www.newspirit.info (New Spirit Gospel Choir)
 
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User Comments

Bei aller sicherlich berechtigten Kritik am Abstimmungskonzept des Gospel Award hat sich leider ein Fehler in den Beitrag eingeschlichen. Im Jahr 2005 gewann nicht eine Berliner Formation den Gospel Award, sondern der Münchner Chor Gospelsterne. Es waren allerdings drei Berliner Gruppen im Finale, was damals auch Anlass zur Kritik gab. Was aber viel bemerkenswerter ist: Der Sieg der Grünwalder Gospel Jugend ist bereits der zweite Gospel-Award-Triumph von Gospelsterne-Leiter Eric Bond. Von ihm stammt der Siegersong „Gott ist da“, er ist der Lebensgefährte von Grünwald-Chorleiterin Jutta Hager und er hat den Chor acht Wochen lang intensiv auf das Event vorbereitet.

Veröffentlicht von Mario, Seine Homepage here An 12/27/2006 bei 12:29

Yoyoyoyo - So war das. Danke Mario für deine Korrektur. Meinte ich ja auch. Ich erlaub mir mal ausnahmsweise dieses auch im Blog zu korrigieren. Die Sieger, die Gospelsterne, sind mir natürlich sehr wohl präsent. Auch wenn ich mich mit deutschsprachiger Gospelmusik schwer tue, sehe ich die Arbeit von Eric Bond mit sehr sehr viel Respekt und kann das große Interesse an deutschsprachigen Songs nachempfinden. So natürlich auch, wenn wieder einer seiner Songs gewinnt.

Ich bin aber ehrlich: Angeschaut habe ich mir noch keine Sendung zum Gospel Award, da mir das Konzept wie gesagt nicht gefällt. Meine Kritiken beruhen also ausschließlich auf Presse-Infos & Co sowie Dialogen mit Gospelmusikern.

Veröffentlicht von Arjan, An 01/03/2007 bei 20:45

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